Pressemitteilung von Donnerstag, 15. Juli 2021 Stadt Braunschweig

Stadt reicht Antrag für Innenstadt-Förderprogramm des Landes ein Aus „Sofortprogramm Perspektive Innenstadt“ könnten im ersten Schritt bis zu 1,5 Millionen Euro nach Braunschweig fließen

Braunschweig. Die Stadtverwaltung hat beim Land Niedersachsen fristgerecht den Budgetreservierungsantrag für das „Sofortprogramm Perspektive Innenstadt“ eingereicht. Das Förderprogramm soll Projekte und Maßnahmen zur Stärkung und Belebung der Innenstädte unterstützen, um den Folgen der Corona-Pandemie zu begegnen.

„Das gemeinsame Ziel von Stadtverwaltung, Stadtmarketing, Wirtschaftsförderung und all unseren Partnern ist klar: Wir wollen unsere Innenstadt trotz des Strukturwandels als zentralen Anziehungspunkt Braunschweigs erhalten“, so Oberbürgermeister Ulrich Markurth. Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa ergänzt: „Die Innenstadt hat auch in Zukunft eine wichtige Funktion als Identifikationsort für die Braunschweigerinnen und Braunschweiger und als Aushängeschild der Stadt für touristische Gäste.“ Die Maßnahmen seien aber auch wichtig, um die Betriebe und Arbeitsplätze in der Innenstadt zu sichern.

Die Stadtverwaltung hat für den gemeinsam mit Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung erarbeiteten Budgetreservierungsantrag zunächst mögliche Projekte für alle sechs in der Richtlinie vorgesehenen Handlungsfelder erarbeitet:

 

1) Konzepte und Strategien

2) Maßnahmen gegen Leerstand und „Problemimmobilien“

3) Handel und Dienstleistungen

4) Kultur, Freizeit und Tourismus

5) Natur und Klimaschutz

6) Verkehr und Logistik

 

Vorgesehen ist unter anderem eine Anmeldung einiger Projekte und Maßnahmen, die auch im vergangenen Dialogforum im Juni vorgestellt wurden. So streben Stadt und Wirtschaftsförderung die Einrichtung eines Gründungsinkubators für innenstadtaffine Nutzungen an. Mit dem privat initiierten und vom Kulturinstitut unterstützten Projekt „Gross Form Art“ soll Braunschweigs Innenstadt zu einer Art Open-Air-Gallery werden. Zudem soll durch Begrünungsmaßnahmen die Aufenthaltsqualität gesteigert werden. Vorgesehen sind außerdem frequenzsteigernde Angebote wie etwa Veranstaltungen und andere Aktivitäten. Auch die Themen Digitalisierung sowie die Reduzierung des Leerstands werden im Fokus stehen. Aus dem „Sofortprogramm Perspektive Innenstadt“ könnten im ersten Schritt bis zu 1,5 Millionen Euro nach Braunschweig fließen

Allerdings entscheidet das Land im ersten Schritt bis Mitte September zunächst einmal, welche Städte aufgrund ihrer Betroffenheit von der Corona-Pandemie für das Sofortprogramm ausgewählt werden. Ab Oktober können dann Förderanträge für alle vorgesehenen Einzelmaßnahmen bei der NBank eingereicht werden. Ob ein bestimmtes Projekt letztlich gefördert wird, entscheidet sich also im Einzelfall.

Die Verwaltung wird daher in den nächsten Wochen erarbeiten, welche konkreten Projekte und Maßnahmen mit welcher Priorität und Reihenfolge, zur angestrebten Förderung angemeldet werden sollen. Parallel bereitet sich die Verwaltung auf das zweite Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“ vor.

Weitere Informationen zum Verfahren sind auf der Internetseite des für das Förderprogramm zuständige Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Landesentwicklung abrufbar:

https://www.mb.niedersachsen.de/