Pressemitteilung des AAI vom 27.01.2021

Faire Wettbewerbsbedingungen zwischen stationärem und Online-Handel, flexible Entscheidungsprozesse und vor allem die Zusammenarbeit der Beteiligten – das sind nur einige Beispiele, die der Arbeitskreis Immobilien des AAI als Voraussetzungen zum Erhalt und zur Wiederbelebung der Innenstadt definiert hat. Zusammengefasst hat er die Voraussetzungen sowie mögliche Maßnahmen und Ideen in einem Impulspapier, um es in den städtischen Innenstadtdialog einfließen zu lassen. Dafür soll aber zunächst eine kritische Reflexion erfolgen, deshalb bittet der Arbeitskreis alle Interessierten um Feedback bis zum 5. Februar an ak-immobilien@aai-bs.de.

Innenstädte befinden sich im Umbruch, nicht erst seit Kurzem, aber durch die Corona-Pandemie haben die langfristigen Entwicklungen maßgeblich an Geschwindigkeit gewonnen. Als Reaktion auf den gestiegenen Zeit- und Handlungsdruck haben Dr. Nicolas Petrek und Astrid Sabine Striese vom Arbeitskreis Immobilien im Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e. V. (AAI) ein Impulspapier entworfen. „Der Umbruch hat auch in Braunschweig immer größere Auswirkungen, mittlerweile deutlich sichtbar beispielsweise durch Leerstände in der Innenstadt“, sagt die Arbeitskreisvorsitzende Striese. „Es ist Zeit, etwas zu unternehmen. Dafür müssen die Sorgen der Betroffenen gehört werden, die Beteiligten an einem Strang ziehen und alle gemeinsam handeln. Die Stadt hat mit der Initiierung des Innenstadtdialogs einen wichtigen Prozess angestoßen, zu dem wir mit unserem Impulspapier einen Beitrag leisten möchten.“

Dafür fassen die Autoren zunächst die aktuellen Entwicklungen und daraus resultierenden Herausforderungen zusammen. Auf Grundlage einer Analyse von Braunschweigs Stärken und Schwächen identifizieren sie zahlreiche mögliche Maßnahmen, um Chancen zu nutzen und auf Risiken zu reagieren. „Wir haben uns hier an bestehenden Konzepten aus Wissenschaft und Praxis orientiert, auch bereits in Braunschweig existierende Maßnahmen und in anderen Kontexten geäußerte Ideen sind eingeflossen“, erklärt Petrek. Herausgekommen seien fünf Bausteine, unter denen die Maßnahmen, Voraussetzungen, Möglichkeiten und Ideen zusammengefasst seien, die Grundlage für die weitere Arbeit sein könnten. „Das können und möchten wir aber nicht allein machen. Wir, und damit meine ich alle, die an der Innenstadt beteiligt sind oder sich für sie interessieren, können diese nur gemeinsam weiterentwickeln. Es kann unterschiedliche Interessen geben, Übereinstimmungen, mögliche Kompromisse – das alles möchten wir hören und einfließen lassen.“ Daher seien alle Interessierten eingeladen, sich kritisch mit dem Impulspapier auseinanderzusetzen und ihre Anmerkungen, Ergänzungen, Kritik bis zum 5. Februar an ak-immobilien@aai-bs.de zu schicken. HIER geht es direkt zum Impulspapier.

Pressefoto

Doktor Nicolas Petrek und Astrid Striese vom Arbeitskreis Immobilien im AAI haben in einem Impulspapier mögliche Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Braunschweiger Innenstadt erarbeitet und bitten um Feedback. (Foto: AK-Immobilien/Astrid Striese)